Gemeinde Oppenweiler

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Oppenweiler Aktuell

Eichenprozessionsspinner

Derzeit beginnt der Eichenprozessionsspinner, Brennhaare auszubilden und mit dem Bau der Gespinstnester zu starten.
Vergangene Woche wurde ein Eichenpozessionsspinner-Befall bei der Grillstelle Roßstall der Gemeindeverwaltung gemeldet. Betroffen ist auch der Bereich um das Waldkindergarten-Gebäude und die Schiffrainer Straße (Oberer Reichenberg bis Roßstall).
 
Was tun?
Sollte Ihnen ein Nest im öffentlichen Bereich auffallen, melden Sie dies bitte gleich dem Rathaus unter Telefon 07191/484-31. Der Bauhof wird die betroffenen Standorte überprüfen. Die Gemeideverwaltung wird dann ggf. eine Bekämpfung veranlassen.
 
Achtung Verletzungsgefahr! Das Landratsamt rät:
Der Eichenprozessionsspinner kommt ausschließlich an Eichen vor, bevorzugt an besonnten Waldrändern, lichten Eichenwäldern und an Einzelbäumen. Die Population des Wärme liebenden Falters hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Die unscheinbaren Falter legen ihre Eier im oberen Kronenbereich ab. Je nach Witterung schlüpfen die Raupen mit dem Austrieb der Eichen zwischen April und Mai. Insgesamt gibt es fünf Larvenstadien. Ab dem 3. Larvenstadium (ab Mai/Juni) wachsen den Raupen sehr feine Brennhaare, die leicht brechen und bei günstiger Witterung weitergetragen werden. Ab Juni verpuppen sich die Raupen in Gespinsten, bevor der Schmetterling im August schlüpft.

Bei Beunruhigung der Raupen brechen die mikroskopisch feinen, innen hohlen Haare ab und werden durch den Wind über weite Strecken verfrachtet. Die spitzen Spiegelhaare bohren sich bevorzugt an dünnen, feuchten Hautstellen ein und lösen eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems aus. Diese reicht von lokalen Hautentzündungen bis zum anaphylaktischen Schock. In der Regel klingt der Juckreiz nach maximal sieben Tagen wieder ab. Ernste Beschwerden treten auch auf, wenn Schleimhäute betroffen sind (z.B. Augenentzündungen).

Richtiges Verhalten
Einen sicheren Schutz vor den Brennhaaren gibt es nicht, aber folgende Vorsichtsmaßnahmen sind möglich:

  • Berühren Sie keine Raupen oder Nester!
  • Meiden Sie in betroffenen Gebieten den Kontakt mit Bodenvegetation!
  • Bleiben sie auf den Wegen!
  • Schützen Sie empfindliche Hautbereiche (wie Unterarme, Nacken, ... )!
  • Kleiderwechsel und Duschen nach Kontakt mit Brennhaaren!
  • Suchen Sie bei ernsthaften Beschwerden einen Arzt auf!

 

Bürgermeisteramt Oppenweiler Schlossstraße 12 71570 Oppenweiler